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Töpfe für die Ewigkeit

PoggiWerkzeugFür die Herstellung eines hochwertigen Impruneta-Produktes, gleichgültig ob Figur oder Gefäß, sind mehreren Arbeitsschritten notwendig.

 Sie beginnt schon mit dem Abbau des Tones und dessen Vorbehandlung, geht dann über zur eigentlichen Arbeit des Töpferns, der Vortrocknung in mehreren Schritten, dem wichtigen Brennen und der abschließenden Nachbehandlung. Nur wenn all diese Schritte fehlerfrei ablaufen entsteht am Ende ein wahrhaft meisterhaftes Produkt aus Impruneta-Ton.

 Der Ton macht´s - Wie so oft sind für ein perfektes Ergebniss die Zutaten gleich zu Beginn entscheidend. Da Ton nicht gleich Ton ist und eben nur jener aus dem Gebiet Impruneta die Zusammensetzung hat, die dann gewünschten Eigenschaften ergeben wird für Impruneta-Produkte auch ausschließlich Ton aus Impruneta verwendet. Nach der Gewinnung aus einer der Tongruben wird dieser getrocknet und fein zermalen. Insbesondere für detailreiche und kunstvolle Arbeiten ist ein feiner Ton wichtig. Nach dem Filtern wird der Ton mit Wasser - ähnlich einem Teig - angerührt und geknetet. Von diesem Moment an ist die erfahrene Hand des Töpfers gefragt.

 PoggiTpferNun beginnt die Arbeit des Töpfers. Bei Gefäßen unterscheidet man zwei grundsätzliche Methoden. Bei kleineren werden Gipsformen verwendet in die der Ton fest hineingeschlagen wird. Nach einer Antrockenphase werden die Gipsformen entfernt und die Oberfläche nachbearbeitet und Verzierungen von Hand angebracht. Größere Gefäße werden auch heute noch im klassischen Verfahren aufgebaut. Hierzu wird ein Tonring auf den anderen gelegt und miteinander verstrichen. Je größer das Gefäß umso wichtiger ist der richtige Abstand zwischen Aufbau und Trockenphase - ein zu schnelles Arbeiten würde den noch feuchten Ton unter der eigenen Last zerdrücken, zu trockener Ton verbindet sich nicht mehr richtig und führt zu Rissen während des Brennvorgangs. Diese Arbeit verlangt höchstes Wissen und Können.

 Ist der Rohling fertiggestellt wird dieser an einen luftigen und schattigen Ort aufgestellt und der Prozess der Trocknung beginnt. Dieser dauert - je nach Jahreszeit und Größe des Objektes - bis zu 40 Tage. Während dieser Zeit müssen die Produkte regelmäßig kontrolliert werden um zu verhindern das die Trocknung zu rasch geschieht und Risse entstehen. Am Ende der Trocknung haben die Objekte ca. 10% Ihres Volumens verloren und sind vollständig trocken.

MITAL Ofen Als nächster Schritt steht die "Verwandlung" von Ton in Terracotta bevor. Stück für Stück werden die Töpfe, Figuren, Büsten, ... in der Brennkammer übereinander eng an eng eingebaut und diese dann verschlossen. Der eigentliche Brennvorgang dauert dann zwischen 5 und 8 Tage und hat als maximale Temperatur rund 960°C. Dieser lange Vorgang bei hohen Temperaturen sorgt für die hohe Festigkeit und das eine spätere Wasseraufnahme verhinder wird (Winterhärte). In den allermeisten Öfen hat moderne Technik Einzug gehalten und die Befeuerung findet mit Gas statt - aber es gibt auch heute noch nicht wenige die traditionell mit Holz betrieben werden.

Noch warm werden die Gefäße aus dem Ofen genommen und sofort in ein Wasserbad gelegt. Nach einer letzten Kontrolle durch den Produzenten steht fehlerfreie Ware für den Verkauf bereit.